Heidelberger Hörstudie für Taucher

Wir suchen Taucher zwischen 18 und 30 Jahren mit mindestens 100 Tauchgängen zur Teilnahme an der 2. Heidelberger Hörstudie für Taucher!!! Die Gruppen 31 bis 40 Jahre und 41 bis 50 Jahre sind schon untersucht. Jeder Teilnehmer trägt aktiv dazu bei, dass wir mehr über die Auswirkung des Tauchens auf den menschlichen Körper verstehen. Bei Interesse, bitte melden unter: hoeren@tauchersprechstunde.de

Wir suchen auch Probanden für das Vergleichskollektiv. Wer Interesse hat, kann sich melden. Taucher bitten wir, Ihre Bekannten um Unterstützung zu fragen. Allerdings können nur Nichttaucher in die Vergleichsgruppe. Vielen Dank.

Vorüberlegung:

Tauchen macht taub. So, oder ähnlich dachte man viele Jahre, da in den 80er Jahren mehrere Studien veröffentlicht wurden, die aufzeigen sollten, dass Taucher schlechter hören als Nichttaucher. Viele dieser Studien zeigten allerdings methodische Mängel. Es wurden z.B. Berufstaucher, die mit erheblichen Lärmbelastungen unter Wasser zu tun hatten, mit Nichttauchern eines normalhörenden Vergleichskollektivs korreliert. Wieder andere Studien führten Hörtests nicht in ruhiger Umgebung durch oder es wurden Taucher mit einer erheblichen Anzahl an Tauchunfällen des Mittel- und Innenohrs untersucht. Das ist natürlich zulässig, lässt dann aber keine Rückschlüsse über eventuelle schädliche Wirkungen der Druckbelastung per se zu. Das heißt, man darf aus diesen Daten keine Vergleiche mit der Gesamtheit der Taucher ziehen. Insgesamt ist die Studienlage sehr heterogen, aber neuere Studienergebnisse lassen eher vermuten, dass das Tauchen keine schädliche Wirkung auf das Hörorgan hat.