Das Gleichgewichtssystem spielt eine wichtige Rolle beim Tauchen. Da es v.a. bei schlechter Sicht schwierig sein kann sich zu orientieren, ist man als Taucher umso mehr auf die räumliche Wahrnehmung durch das Gleichgewichtsorgan angewiesen. Aus diesem Grund sind akute und chronische Erkrankungen, die mit Drehschwindel einhergehen ein Ausschlusskriterium für die Tauchtauglichkeit.
Der Druckdifferenzschwindel ist von den Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans zu trennen, da es sich um ein häufiges Symptom von Sporttauchern handelt und nicht um eine Erkrankung im eigentlichen Sinn.
Beispiele für Erkrankungen, die mit dem Tauchen nicht vereinbar sind:
Da es durch plötzliches Auftreten von Schwindelsymptomen unter Wasser zu gefährlichen Situationen kommen kann (z.B. Notaufstieg mit Lungenverletzungen oder Verletzung der Dekompressionsvorschriften) besteht durch die obengenannten Erkrankungen eine Tauchuntauglichkeit.
Man kann nach kompletter Ausheilung der Erkrankungen in vielen Fällen wieder tauchen, jedoch sollte man sich zunächst HNO-ärztlich untersuchen lassen, um festzustellen ob wirklich keine Residuen der Erkrankung vorliegen.