Untersuchungsumfang

 

Die GTÜM empfiehlt bei Patienten unter 40 Jahren folgende Untersuchungen:

  • Ausführliche Anamnese
  • Ganzkörperuntersuchung inkl. Reflexstatus und grob orientierender neurologischer Untersuchung
  • Ohrinspektion und Kontrolle der Mittelohrbelüftung
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Elektrokokardiogramm (EKG)
 

Ab einem Alter von 40 Jahren sollte zusätzlich ein

  • Belastungs-EKG (Ergometrie)
 

durchgeführt werden. Bei diesem Untersuchungsumfang handelt es sich um einen Mindeststandard, den man möglichst nicht unterschreiten sollte, um eine gute und sichere Tauchtauglichkeitsuntersuchung zu gewähren und Regressforderungen zu vermeiden. Abhängig von der Anamnese können natürlich zusätzliche Untersuchungen notwendig werden um die Tauchtauglichkeit zu beurteilen. Häufig sind hierzu aber schon wegen der Grunderkrankung Untersuchungen durchgeführt worden, die nicht wiederholt werden müssen. Beispielsweise Bildgebungen, EEGs, Echokardiographie und viele andere Untersuchungen, die notwendig werden können. Deswegen bringt man bei solchen Vorerkrankungen am besten alle Befunde zu seinem Taucherarzt mit.

Da ich selbst HNO-Arzt bin und mehr als 80% der Erkrankungen von Tauchern in den HNO-Bereich fallen, erlaube ich mir bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung folgende Zusatzuntersuchungen durchzuführen:

  • Ohrmikroskopie (die Qualität ist so viel besser als bei der Inspektion)
  • Endoskopische Untersuchung der Nase und des Nasenrachens
 

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird mit einer Bescheinigung bestätigt, die entsprechend der Empfehlungen der GTÜM ausgestellt wird.

 

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung findet in meiner  Praxis in München statt. Terminvereinbarung  jetzt Termin vereinbaren!.

 
Impressionen Tauchgang  © 2017 Dr. Klingmann